Hanftee richtig zubereiten

Jetzt, wo es langsam wieder kälter draußen wird, beginnt die gemütliche Zeit daheim vor dem Kamin oder auf dem Sofa unter einer warmen Kuscheldecke. Dazu noch eine gute Tasse Tee und der Moment ist perfekt. Aber nicht nur der Gemütlichkeit wegen ist das Trinken von Tee eine gute Sache. Denn gerade auch in den kalten Wintermonaten ist es enorm wichtig, den Körper mit ausreichend Nährstoffen, Vitaminen und Wasser zu versorgen. Hanftee ist eine tolle, schmackhafte Alternative zu herkömmlichen Kräuterteemischungen, wobei das Schöne am Hanftee aber auch die äußerst entspannende Wirkung ist. Wie bei den meisten Kräuterteemischungen ist aber auch hier die richtige Zubereitung essenziell dafür, dass der Tee seine wertvollen Inhaltsstoffe voll und ganz entfalten kann.

Ein kurzer Einblick in die Geschichte

Der Konsum von Tee im Allgemeinen ist schon seit Jahrtausenden eine beliebte Methode, um von den Inhaltsstoffen verschiedenster Kräuter, Früchte oder anderen Sträuchern zu profitieren. Vor allem aber in Indien und China wurde Tee und Cannabis schon im ersten Jahrtausend unserer Zeit konsumiert.

So fingen die Menschen also irgendwann an Tee und Hanf zu vereinen, woraus sich ein aromatisches Feuerwerk bildete, welches in Kombination Balsam für Körper, Geist und Seele war. Die damals zeremoniell konsumierten Teemischungen aus Haschisch, Gras oder aber auch Hanföl belebten den Organismus der Konsumenten und sorgten damals, wie auch heute für ein positives Wohlbefinden.

Worauf ist bei der Zubereitung des Hanftees besonders zu achten?

Wenn Du Deinen Hanftee richtig zubereiten möchtest, solltest Du Dein Augenmerk besonders darauflegen, so viele Cannabinoide, (Bsp. THC – Tetrahydrocannabinol oder CBD – Cannabidiol,) wie möglich aus dem Pflanzenmaterial zu lösen.

Das Stichwort lautet: Decarboxylierung

Bei diesem Prozess wird von den Carboxylsäuren THCA und CBDA jeweils ein Kohlendioxid-Molekül herausgelöst, um als Resultat die reine Form der Cannabinoide THC und CBD zu erhalten. Dieser Ablauf ist für die Blüten der Hanfpflanze essenziell, damit die richtige Zubereitung eines Hanftees gelingen kann.

Die Decarboxylierung vor der Zubereitung des Tees: Das heißt, die Hanfblüten werden bei 140° C im Backofen für zehn Minuten erhitzt. Danach werden sie, wie in der Anleitung (unten) beschrieben, mit heißem Wasser überbrüht.

Trinken statt rauchen – so wird der aromatische Hanftee zubereitet

Der Tee wirkt nicht nur wohltuend auf Geist und Körper, sondern bietet mit seinem aromatischen Geschmack eine beliebte Alternative zum Rauchen. Vor allem Konsumenten aus dem medizinischen Bereich erfreuen sich an der rauchfreien Alternative und greifen daher immer öfter zur Teekanne.

Die Zubereitung:

Wenn die Decarboxylierung bereits im Ofen erfolgt ist, kannst Du die gewünschte Menge an Blüten, wie bei der Zubereitung eines herkömmlichen Tees einfach mit heißem Wasser überbrühen und lässt diesen dann für ca. 15 Minuten zugedeckt ziehen. Damit die Cannabinoide aber besser aufgenommen werden, wird das Wasser mit ein wenig Butter, Kokosfett oder Sahne verfeinert. Bei 250 ml Wasser reicht ca. 1 El davon.

Danach nur noch die Blüten aus dem Tee filtern und fertig ist Dein hausgemachter Hanftee.