Wenn du regelmäßig Lifestyle-Blogs, die Presse oder die Online-News verfolgst, wirst du um die aktuellen Diskussionen rund um Nutzhanf nicht herumgekommen sein. Ständig gibt es neue Meldungen über den Hype um CBD Produkte und Hanfkosmetik, Beschlagnahmungen von Nutzhanf durch die Polizei, ein Revival von Hanffasern in der Industrie, die Auslistung von CBD Produkten in Drogerien, und und und… die Liste ließe sich wahrscheinlich endlos fortsetzen.

Was haben alle diese Schlagzeilen gemeinsam? Wir finden, dass sie vor allem ziemlich viel Chaos stiften. Da ist es kein Wunder, dass irgendwann keiner mehr durchblickt ob Nutzhanf nun eigentlich gut oder schlecht, legal oder illegal ist. Und das Gerücht, Nutzhanf sei das gleiche wie Haschisch, wird auch immer wieder verbreitet. Blickst du da noch durch? Falls nein, kein Wunder.

Darum haben wir uns gedacht, dass wir heute mal reinen Tisch machen und ein bisschen aufräumen möchten im Nutzhanf-Dschungel. Hanf ist eine unglaubliche Allrounder-Pflanze und definitiv zu Unrecht als „Kifferkraut“ abgestempelt. Deswegen erfährst du heute, was Hanf aus biologischer Sicht eigentlich genau ist, wie er angebaut wird, wozu er zu gebrauchen ist und wie es mit der rechtlichen Situation und dem Kauf von Nutzhanf aussieht. Mal schauen, ob du danach genauso überzeugt bist, wie wir!

  •       Industriehanf, Nutzhanf, Cannabis – Hanf ist nicht gleich Hanf
  •       Nutzhanf erkennen – ein kleiner Biologie Kurs
  •       Nutzhanf anbauen – ein Ausflug in die Landwirtschaft
  •       Nutzhanf ist ein klimafreundlicher Allrounder
  •       Wozu sind Nutzhanf Samen zu gebrauchen?
  •       Was macht man mit Nutzhanf Blüten?
  •       Was wird aus Nutzhanf Blättern und Stängeln?
  •       Nutzhanf kaufen – wie, wo und machst du dich damit jetzt strafbar?
  •       Nutzhanf rauchen – macht das Sinn?
  •       Nutzhanf Fazit

Industriehanf, Nutzhanf, Cannabis – Hanf ist nicht gleich Hanf

Die Hanfpflanze hat viele Namen. Je nach Kontext hat man manchmal das Gefühl, dass diese einfach wahllos benutzt werden, ohne, dass derjenige überhaupt genau weiß, wovon er spricht. Deswegen wollen wir an dieser Stelle als erstes klären, welcher Hanf nun eigentlich wohin gehört:

Industriehanf = Nutzhanf = Cannabis?

Nutzhanf - Hanfblatt

Diese Gleichung geht insofern auf, dass Industriehanf und Nutzhanf tatsächlich das gleiche sind. Darunter fallen alle Hanfsorten, die kommerzielle genutzt werden und nicht unter die Kategorie Rauschmittel oder Arzneimittel fallen. Rein botanisch gesehen, gehören alle Industrie- oder Nutzhanfsorten zur Gattung Cannabis sativa (lateinische Bezeichnung). Trotzdem ist nicht jede Sorte der Cannabis Sativa auch ein Industriehanf. 

Denn Nutzhanf wurde extra so gezüchtet, dass er möglichst viel Fasermaterial und möglichst wenig THC produziert. In Deutschland ist die Grenze für den THC-Gehalt von Nutzhanf auf maximal 0,2% festgesetzt, damit die Sorte als Nutzhanf gilt und angebaut werden darf. Und das ist bekanntermaßen bei einigen Cannabissorten anders.

Nutzhanf – vom Must-have zum No-Go und zurück?

Als Nutzpflanze hat Hanf eine beeindruckende Geschichte hinter sich! Tatsächlich war er über Jahrtausende eine der ältesten und wichtigsten Feldpflanzen. Seinen guten Ruf hat er erst im letzten Jahrhundert eingebüßt – was sich ja glücklicherweise auch gerade wieder ändert. Wir wollen dich an dieser Stelle nicht mit einer langen Geschichtsvorlesung langweilen, aber die folgenden Fakten sind ziemlich interessant und zeigen vor allem, wie wichtig und vielfältig Industriehanf ist:

  •       Hanf wurde schon in der Steinzeit, ab etwa 10.000 v.Chr., in Asien als Getreide angebaut.
  •       Zwischen 1.000 v.Chr. und etwa 1850 war Hanf die am meisten angebaute Nutzpflanze weltweilt!
  •       Als Medizin und Kosmetik wurde Hanf vielfältig eingesetzt und zum Beispiel von Kleopatra verwendet und um 1100 von Hildegard von Bingen erwähnt.
  •       Der Boom der Schifffahrt und die großen Entdeckungsfahrten, wie zum Beispiel die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus 1492, waren nur dank Hanfseilen und -segeln möglich.
  •       Im 17. Jahrhundert war Hanf ein so wichtiger Rohstoff, dass der Anbau in Virginia in den USA vorgeschrieben war und man sogar seine Steuern in Hanf zahlen konnte.
  •       Papier wurde früher aus Hanf hergestellt, bevor man im 19. Jahrhundert auf Holz umstellte. Sogar die amerikanische Unabhängigkeitserklärung und die Gutenberg Bibel wurden auf Hanfpapier gedruckt.
  •       Auch Kleidung wurde aus Hanf hergestellt, so zum Beispiel die erste Jeans der Welt im Jahr 1870 von Levi Strauss.

Die Erfolgsstory der Hanfpflanze hat sich erst während der industriellen Revolution geändert. Im Gegensatz zu Holz und Baumwolle war Industriehanf nicht maschinell zu verarbeiten und musste sich deswegen geschlagen geben. Kurz darauf wurde eine Maschine erfunden, die Hanf verarbeiten konnte. Aber die Baumwoll- und Pharmalobby setzte sich durch und erwirkte ziemlich schnell ein Anbauverbot für Hanf – zuerst in den USA und schließlich weltweit.

Der offizielle Hauptgrund für das Anbauverbot war natürlich die Nutzung von Cannabis als Rauschmittel. So wird auch klar, wie der Hanf zu seinem schlechten Ruf gekommen ist. Vor rund 300 Jahren wäre wohl keiner auf die Idee gekommen schlecht über Cannabis zu sprechen! Mitte der Neunziger fing schließlich die Industrie wieder an Nutzhanf verstärkt nachzufragen und seitdem ist der Anbau in einigen Ländern wieder gestattet.

Nutzhanf erkennen – ein kleiner Biologie Kurs

Nutzhanf oder Hanf zu erkennen, ist für die meisten von uns wahrscheinlich ein leichtes, weil die charakteristischen Blätter quasi schon zu einem Lifestyle-Symbol geworden sind. Betrachtet man das ganze biologisch, gehört Hanf auch offiziell zur Gattung der Cannabisgewächse. Das sind einige der typischen Eigenschaften der Cannabis sativa:

  •       Ursprung in Zentralasien – heute auf der ganze Welt in subtropischen und gemäßigten Regionen verbreitet
  •       Einjährige Pflanze – das heißt, Hanf wächst, blüht, trägt Früchte und stirbt wieder innerhalb eines Jahres, wie zum      Beispiel auch Mais
  •       Bis zu 4m Höhe – bei optimalen Wachstumsbedingungen, wildwachsender Hanf erreicht meist nur 3m
  •       Handförmige Laubblätter – mit gesägten Rändern, das wahrscheinlich markanteste Merkmale der Pflanze
  •       Haare und Harzdrüsen – sind auf den meisten Teilen der Hanfpflanze zu finden, die über der Erde wachsen
  •       Geschlechtertrennung – Hanfpflanzen sind entweder männlich oder weiblich, Zwitter kommen äußerst selten vor
  •       Nussartige Früchte – die Hanfsamen sind sogenannte Achäne, also ein Same, der von einer festen Schale umgeben ist. Sonnenblumenkerne sind übrigens auch Achäne!

Die inneren Werte zählen

Ob es sich jetzt allerdings um Nutzhanf oder Marihuana handelt, das lässt sich allein an den Äußerlichkeiten der Hanfpflanze kaum feststellen. Tatsächlich stimmt hier der altbekannte Spruch: „Die inneren Werte zählen!“ Denn der gravierende Unterschied zwischen den beiden Sorten ist die Zusammensetzung ihrer Cannabinoide.

Cannabinoide sind Pflanzenstoffe, die in jeder Hanfpflanze vorkommen. Die bekanntesten unter Ihnen sind zweifelsohne CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol). Sicherlich weißt du, dass THC verantwortlich für die psychoaktive Wirkung der Hanfpflanze ist. Im Gegensatz zu anderen Hanfsorten ist Nutz- oder Industriehanf aber wie gesagt extra so gezüchtet, dass maximal 0,2% THC enthalten sind. Das wichtigste Erkennungsmerkmal von Nutzhanf also: du wirst davon (leider?) nicht high!

Brüderlein und Schwesterlein – Hopfen und Hanf?

Wusstest du übrigens schon, dass Hanf und Hopfen quasi Geschwister sind? Zumindest biologisch betrachtet zählen beide zu den Cannabisgewächsen. Das Hopfen-Endprodukt ist nur wesentlich 

Nutzhanf Feld

weniger in Verruf geraten als einige Cannabis-Resultate.

Nutzhanf anbauen – ein Ausflug in die Landwirtschaft

Bevor wir tiefer einsteigen eines vorweg: Solange du kein offiziell registriertes landwirtschaftliches Unternehmen führst – also Bauer bist – darfst du keinen Nutzhanf anbauen. Das ist in Deutschland gesetzlich so geregelt und wenn du es trotzdem tust, verstößt du gegen das Betäubungsmittelgesetz. Auch wenn dein Hanf weniger als 0,2% THC enthält. Sogar Hanf-Bauern dürfen nur zertifiziertes Industriehanf Saatgut verwenden, das streng kontrolliert wird. Aktuell sind rund 40 Sorten für den Anbau in der EU zugelassen.

Nachdem das geklärt ist nun aber zur positiven Seite. Nutzhanf ist auf dem Acker nämlich echt unschlagbar. Durch seine tiefen Wurzeln versorgt er sich quasi komplett selbst mit Wasser und Nährstoffen, wächst wie Unkraut und zieht so gut wie keine Schädlinge an. Dadurch brauchen kaum Dünger und Pestizide eingesetzt werden, was ihn so toll für den Bio-Anbau macht. Die Aussaat erfolgt im April oder Mai, ernten kann man im Spätsommer bis Herbst.

Nutzhanf ist ein klimafreundlicher Allrounder

Solange Hanf ganz natürlich auf dem Feld und nicht unter Kunstlicht und Wärmelampen im privaten Keller angebaut wird, ist er ein echter Beitrag gegen die Klimakrise. Nutzhanf bindet klimaschädliches CO2, braucht wie gesagt kaum Dünger oder Pestizide und wässert sich praktisch selbst. Interessant ist zum Beispiel, dass es ungefähr 20.000 Liter braucht, um 1kg Baumwolle für die Industrie herzustellen. Bei Industriehanf sind es nur 300-500 Liter. Außerdem sind Hanffasern eine echte Alternative für viele Kunststoffe, die aus Erdöl hergestellt werden.

Das beste am Hanf ist aber, dass er quasi keinen „Müll“ verursacht, weil jeder Teil der Pflanze verwertet werden kann. Im Folgenden erfährst du, was man mit den einzelnen Teilen der Nutzhanfpflanze anstellen kann:

eine Frau schaut CBD Öl an

Wozu sind Nutzhanf Samen zu gebrauchen?

Unglaublich, aber wahr: Hanfsamen enthalten so viele Nährstoffe, dass du tatsächlich überleben würdest, wenn du dich nur davon ernähren würdest. Es wird sogar behauptet, dass Buddha sich ein Jahr lang von nichts anderem ernährt haben soll. Ob das Essen von Hanfsamen dich jetzt der Erleuchtung näherbringt, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall sind sie ein echtes Superfood. Warum wird bei einem Blick auf die Inhaltsstoffe klar.

Das ist in Nutzhanf Samen alles Gutes drin

  •       22,5% hochwertige Pflanzenproteine – damit sind sie besonders interessant für Vegetarier, Veganer und alle, die zum Beispiel aus Fitnessgründen oder für den Muskelaufbau auf eine proteinreiche Ernährung achten. 
  •       Ein optimales Verhältnis ungesättigter Fettsäuren – vor allem Omega3- und Omega6-Fettsäuren sind hier wichtig. Innerlich angewendet schützen sie Gefäße und Nerven. Äußerlich fördern Sie die Feuchtigkeitsversorgung und Barrierefunktion der Haut.
  •       Hanfsamen sind eine Vitaminbombe – enthalten sind u.a. Vitamin E, A, C, D und verschiedene B-Vitamine. Besonders der Anteil an B-Vitaminen ist höher als in vielen tierischen Produkten.
  •       Hanfsamen sind auch eine Mineralstoffbombe – enthalten sind u.a. Magnesium und Natrium, Kalium, Calcium, Eisen, Zink, Mangan, Phosphor und Kupfer.
  •       Sekundäre Pflanzenstoffe – Caratinoide und Chlorophyll wirken antioxidativ und entzündungshemmend.

Wichtig: In Hanfsamen sind keine Cannabinoide – also weder CBD noch THC – enthalten. Sie machen dich also auf keinen Fall high.

Hanfsamenöl ist super für deine Haut

Aus den Hanfsamen kann ein Öl gewonnen werden, dass die Säureschutzbarriere deiner Haut stärkt, Entzündungen vorbeugt und sogar kleine Fältchen durch einen Feuchtigkeitsboost aufpolstert. Deswegen ist es auch die neue Wunderwaffe der Kosmetikindustrie für alle möglichen Problemhaut-Typen. Du kannst es entweder als Bestandteil vieler verschiedener Produkte, wie Bodylotions und Cremes, oder auch pur kaufen und dir deine eigene Kosmetik mixen. Wenn du darüber mehr wissen möchtest, lege ich dir diesen Artikel hier ans Herz.

Symbolbild für haut

Nutzhanf Samen bereichern als Superfood deinen Speiseplan

Hanfsamen kann man sich aber nicht nur als Öl auf die Haut schmieren, geschält sind sie auch in der Küche gut zu gebrauchen. Das schon erwähnte Hanfsamenöl ist zum Beispiel super für Salatdressings, sollte aber nicht gekocht werden, um die ungesättigten Fettsäuren nicht zu zerstören. Die Samen selbst schmecken leicht nussig und sind angeröstet toll in Suppen, als Salatbeilage, als Müsli-Topping oder auch über einer Smoothiebowl. Willst du Muskeln aufbauen, kannst du vor dem Training auch Pulver aus Hanfprotein zu dir nehmen. Auch dazu gibt es einen ausführlichen Artikel hier, wenn dich das Thema interessiert.

Ein anderes Superfood, das gerade in aller Munde ist: rotes Maca – Mehr dazu hier.

Was macht man mit Nutzhanf Blüten?

Bei der Hanfpflanze herrscht wie gesagt Geschlechtertrennung. Das heißt, dass es männliche und weibliche Pflanzen gibt. Die männliche Blüten bestäuben bekanntlich die weiblichen und dann bringt der Storch kleine Hanfsamen. Der große Unterschied zwischen den beiden Blütenständen ist jedoch vor allem deren Gehalt an Cannabinoiden, also CBD und THC.

Männliche Blüten enthalten nämlich so gut wie keine, während die weiblichen Blüten nur solange welche produzieren, bis sie bestäubt worden sind. Wenn der Bauer aus dem Nutzhanf also CBD-Produkte herstellen will, muss er darauf achten, dass seine weiblichen Pflanzen möglichst nicht bestäubt werden. Nach der Ernte werden die Blüten getrocknet und können dann weiterverarbeitet werden.

Nutzhanf Blüten müssen erstmal aufgeweckt werden

Allerdings muss man dazu sagen, dass das CBD in seiner natürlichen Form als CBD-A (CBD-Säure) im Nutzhanf vorkommt und erst durch die sogenannte Decarboxylierung in CBD umgewandelt wird. Im Wesentlichen geschieht das durch Wärme, ist aber ein komplexer Prozess, weil Cannabinoide sehr temperaturempfindlich sind. Mehr darüber kannst du hier lesen.

Das beste Verfahren, um CBD aus Nutzhanf Blüten zu extrahieren, ist das sogenannte CO2-Extraktionsverfahren, wie Limucan es beispielsweise anwendet. Dabei wird das CBD zunächst schonend aus dem Pflanzenmaterial gelöst, anschließend decarboxyliert und dann in Hanfsamenöl gelöst.

Was wird aus Nutzhanf Blättern und Stängeln?

Da Industriehanf ja wie gesagt vollständig verwertbar ist, ist es natürlich auch sein Blätterwerk und seine Stängel. Die Blätter im oberen Drittel der Pflanze sind auch noch für CBD-Produkte geeignet oder können zu Hanftee verarbeitet werden.

Der Rest wird als Hanfstroh geerntet, aus dem Hanffasern gewonnen werden. Die Hanffasern sind robust und werden zu Seilen, Textilien und Papier weiterverarbeitet. Sie eignen sich sogar als Ersatz für Kunststoffe und werden beispielsweise in der Autoindustrie genutzt. Was dann noch übrig bleibt wird als Streu in Tierställen oder Dämmmaterial beim Bauen verwendet.

Nutzhanf Pflanze

Produkte mit Nutzhanf kaufen – wie und wo?

Produkte mit Nutzhanf-Extrakten kannst du mittlerweile an vielen Stellen kaufen. Hanfsamenöl bekommst du beispielsweise in Drogerien, Bio-Läden, Apotheken oder Online. Das gleiche gilt für Kosmetika mit Hanfzusätzen. CBD-Öl kannst du ebenfalls in der Apotheke oder auch Online kaufen. Wie bei allen Naturprodukten solltest du natürlich sichergehen, dass du Qualität kaufst. 

Für CBD-Öl gibt es zum Beispiel bestimmte Zertifikate, die nachweisen, dass das Produkt auch wirklich Bio ist und die THC-Grenzwerte eingehalten werden. Beim CBD-Öl von Limucan kannst du all diese Zertifikate auf der Website ganz transparent einsehen und sichergehen, dass du ein legales und hochwertiges Produkt kaufst. Wenn du mehr dazu wissen möchtest, findest du hier weitere Infos.

Nutzhanf zum Selbstpflücken

Warst du schonmal zum Selbstpflücken auf einem Erdbeerfeld? Das gleiche gibt es im Norden Bayerns mittlerweile auch für Nutzhanf! Der ist natürlich kontrolliert und aus zertifiziertem Saatgut gezüchtet, das alle THC-Grenzwerte einhält.

Nutzhanf rauchen – macht das Sinn?

Nutzhanf lässt sich natürlich auch Rauchen, wenn du das gerne möchtest. Allerdings solltest du wissen, dass du davon natürlich nicht high werden wirst, weil die Pflanze ja so gut wie kein THC enthält. Trotzdem kommst du beim Rauchen von Nutzhanf in den Genuss des CBDs. Der Vorteil beim Rauchen ist außerdem, dass du den Hanf nicht extra decarboxylieren, also „aktivieren“, musst. Denn durch die Hitze der Glut wird das CBDA automatisch in CBD umgewandelt. 

Eine gute Alternative zum Rauchen von Nutzhanf ist übrigens das vapen oder “dampfen” von CBD Liquids in E-Zigaretten. Die Liquids gibt es in verschiedenen Konzentrationen und Geschmacksrichtungen. Hier bekommst du einen ziemlich guten Überblick über die verschiedenen Produkte. 

Nutzhanf Fazit

Und, überzeugt? Hoffentlich ist dir die ganze Nutzhanf-Thematik jetzt ein bisschen klarer und die wichtigsten Fragen beantwortet. Wenn wir irgendwas vergessen haben, schreib uns gerne in den Kommentaren! Um es nochmal zusammenzufassen: Industriehanf war lange der King unter den Nutzpflanzen, geriet dann in Vergessenheit und erlebt momentan zurecht ein Revival. Er ist klimafreundlich und zu allem Möglichen zu gebrauchen. Und das wichtigste nochmal zum Schluss – wenn du kein Bauer bist gilt für dich: kaufen ja, anbauen nein!