Viele Menschen sind derzeit von CBD-Produkten begeistert. Besonders beliebt ist das CBD-Öl. Nicht nur Raucher fragen sich, ob es möglich und gesund ist, CBD zu rauchen.

Vielleicht haben Sie diese Frage im Hinterkopf oder haben bereits Erfahrungen mit dieser Art der Anwendung gemacht. Es liegt auf der Hand, denn Cannabis wurden schon immer geraucht, um eine schnelle Wirkung zu erzielen.

Die neuesten bekannten Informationen zur CBD haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Rauchen von CBD – was Sie beachten müssen

Viele Menschen denken sofort ans Rauchen, wenn sie das Stichwort Cannabis hören. Der Joint ist eine der typischen Applikationsformen für Cannabis Indica mit dem psychoaktiven Wirkstoff THC. Hier werden Blüten und andere Teile der Pflanze geraucht.

Wie Sie wahrscheinlich wissen, wird Cannabidiol nicht aus Cannabis Indica, sondern aus der Cannabispflanze Cannabis Sativa gewonnen. Nicht zuletzt aus regulatorischen Gründen muss der THC-Gehalt dieser Extrakte daher unter 0,2% liegen. Dennoch können auch Blüten und andere Pflanzenteile aus der Cannabispflanze gewonnen werden.

Können diese ohne weiteres geraucht werden?

CBD Blüten

CBD Blüten

Gefährliche Substanzen im Rauch

Menschen, die leidenschaftlich rauchen, denken nicht immer an mögliche gefährliche Substanzen im Rauch.

Diese können auch auftreten, wenn man Pflanzenteile der kommerziellen Hanfpflanze wie z.B. die Blüten raucht. Hier kommt es ganz auf die Ausgangspflanzen, ihre Qualität und Kultur an. Der Prozess des Rauchens ist ein Verbrennungsprozess. Die Eigenschaften und Wirkungen von Pflanzenextrakten können sich bei Verbrennungsprozessen verändern.

Werden CBD-Produkte geraucht, die nicht für diesen Zweck bestimmt sind, können weitere gefährliche Stoffe entstehen.

Cannabidiol-Öl darf nicht geraucht werden.

Die populären Cannabidiol-Öle verwenden Trägeröle, in denen das CBD enthalten ist. Diese öligen Produkte sind nicht zum Verdampfen oder Rauchen bestimmt. Beim Erhitzen können schädliche Substanzen entstehen, die giftig und krebserregend sein können.

Problematisch kann auch sein, dass der niedrige Siedepunkt der verwendeten Trägeröle dazu führt, dass die wertvollen Substanzen der Hanfpflanze verdampfen, bevor sie absorbiert werden können.

Zigaretten und Liquids

In einigen Ländern, wie z.B. der Schweiz, werden Zigaretten zum Rauchen von CBD zum Verkauf angeboten. In diesen Ländern wird der THC-Gehalt, der den EU-Grenzwert darstellt, in der Regel deutlich überschritten. In vielen Fällen enthalten diese Zigaretten etwa 1 % THC.

Darüber hinaus werden auch viele verschiedene Flüssigkeiten online angeboten. Diese sollen in E-Zigaretten geraucht oder verdampft werden. In vielen Fällen kann der beabsichtigte Gehalt von 0,2 % THC eingehalten werden, dies ist jedoch nicht immer sicher.

Problematisch kann auch sein, dass diese Flüssigkeiten oft mit Aromen gemischt werden, deren Zusammensetzung und Herkunft zweifelhaft sein kann.

Rechtliche Aspekte

Die in der Schweiz angebotenen CBD-Zigaretten können zu einer Konfrontation mit den jeweiligen nationalen Betäubungsmittelgesetzen innerhalb der EU führen.

Das Rauchen einer solchen Zigarette bewegt sich aus dem legalen Bereich und auch beim Konsum von cannabidiolhaltigen Produkten aus einer rechtlichen Grauzone heraus.

Auch Flüssigkeiten gelten in der Europäischen Union und in Deutschland als illegal. Dies ergibt sich bereits aus der Tatsache, dass das Rauchen an sich als unzulässige Darreichungsform von Cannabisprodukten rechtlich nicht zulässig ist.

Die Behörden, die das Rauchen von Cannabisprodukten gerne mit dem Konsum illegaler Substanzen in Verbindung bringen, sind auf der sicheren Seite. Auch CBD-Öle befinden sich in einer rechtlichen Grauzone, die nicht auf Rauch-Produkte ausgedehnt werden kann.

Limucan CBD Liquid

Limucan CBD Liquid

JETZT HIER KLICKEN

Verdampfen – die bessere Alternative?

Diejenigen, die gerne rauchen, möchten angesichts der oben beschriebenen Probleme vielleicht auf CBD-Liquids umsteigen.

Doch auch diese Form der Anwendung ist nicht unkompliziert:

Das Verdampfen (medizinisch ausgedrückt bedeutet dies die Verdampfung bestimmter Extrakte) wird praktiziert und häufig bei medizinisch verordneten medizinischen Anwendungen von Cannabis eingesetzt.

Die zu diesem Zweck verwendeten Extrakte enthalten in der Regel auch THC. Sie werden in diesem Bereich nur auf ärztliche Verordnung hin eingesetzt.

Wer aus Nutzhanf hergestellte Extrakte wie Blüten oder Tees zur Inhalation verdampft, bewegt sich ebenfalls in einem rechtlich unsicheren Bereich. Da diese Form der Anwendung vom Gesetzgeber nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, können auch Sie mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Zu beachten ist auch, dass bei der Verdampfung von Cannabis-Extrakten auch bestimmte Schadstoffe entstehen können, wenn die ursprünglichen Extrakte nicht von extrem hoher Qualität ohne weitere Rückstände sind. Vor allem wird dringend davon abgeraten, cannabidiolhaltige Öle zu verdampfen und zu inhalieren.

Vorteile in Bezug auf die Wirkung?

Vielleicht erwarten Sie eine noch bessere Wirkung von der Aufnahme von Cannabidiolen über die Lunge. Sie kennen bereits den grundlegenden Wirkungsmechanismus von Cannabisextrakten im menschlichen Organismus.

Wir Menschen produzieren unsere eigenen Substanzen, die den Cannabinoiden aus der Hanfpflanze ähnlich sind. Diese Stoffe docken zum Beispiel als Botenstoffe im so genannten Endocannabinoid-System unseres Körpers an verschiedenen Rezeptorstellen an. Über diese Rezeptoren beeinflussen sie Körperfunktionen wie Schmerzempfinden oder Schlaf.

Cannabinoide aus der Hanfpflanze können sich auch mit einzelnen Rezeptoren verbinden und so ihre Wirkung auch in unserem Körper entfalten. Dies ist einer der Gründe für die schmerzlindernde oder schlaffördernde Wirkung, die viele Anwender dieser Produkte schätzen.

Vor allem Raucher berichten auch von einer intensiv entspannenden Wirkung, wenn sie CBD über die Lunge konsumieren. Wenn Cannabinoide verdampft werden, wird nicht nur eine entspannende Wirkung, sondern auch eine höhere Bioverfügbarkeit beschrieben.

CBD Liquid dampfen

CBD Liquid dampfen

Verdampfung und Inhalation führt zu höherer Bioverfügbarkeit

Das Verdampfen mit anschließender Inhalation hat den Vorteil, dass die verwendeten Pflanzenteile im Gegensatz zum Rauchen nicht verbrennen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Verdampfung die Bioverfügbarkeit von Cannabinoiden erheblich erhöht.

Die Bioverfügbarkeit ist das Mass für die Aufnahme von Substanzen durch den menschlichen Organismus. Studien über die Verdampfung von Cannabinoiden weisen auf eine Erhöhung der Bioverfügbarkeit zwischen 10 % und 35 % hin.

Im Vergleich zum Rauchprozess werden keine weiteren Verbrennungsrückstände absorbiert. Studien über die Verdampfung und Inhalation von Cannabinoiden berichten, dass die Aufnahme von Cannabinoiden über die Lunge zu einem schnelleren Wirkungseintritt führen könnte.

Die Verdampfung findet auch bei E-Zigaretten statt. In vielen Fällen können jedoch die Temperaturen für diese Form des Rauchens nicht so gut eingestellt werden wie für Verdampfungsgeräte, die für den medizinischen Gebrauch bestimmt sind. Zudem sind die Ausgangsstoffe leicht unterschiedlich zusammengesetzt.

Medizinische Cannabisprodukte können THC enthalten, wenn sie von einem Arzt verschrieben werden.

Raucherentwöhnung mit Cannabidiol?

Wenn Sie regelmäßig Nikotin rauchen, können Cannabinoide Ihnen auch die Möglichkeit bieten, sich von dieser Sucht zu befreien. Als Raucher denken Sie, wenn Sie auch Hanfextrakte rauchen, wird Ihnen der Übergang besonders leicht fallen.

Es gibt in der Tat erste interessante wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Cannabidiol im Prozess der Entwöhnung von der Sucht helfen können. Dies zeigt eine kürzlich durchgeführte Studie im Zusammenhang mit der Entwöhnung von Heroin.

Für eine erfolgreiche Entwöhnung ist es jedoch wahrscheinlich besonders wichtig, dass ein E-Liquid einen sehr niedrigen THC-Gehalt aufweist. THC hat wiederum eine süchtig machende Wirkung und ist daher ein Hindernis für die Entwöhnung.

Rauchen von CBD – eine Frage der individuellen Einstellung

Rauchen von CBD ist möglich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, z.B. fertige Flüssigkeiten für E-Zigaretten.

Sie können auch eigene Extrakte z.B. aus Blüten herstellen.

Rechtlich gesehen sind Sie in diesem Fall nicht auf der sicheren Seite. In jedem Fall droht ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Ein Grund dafür ist, dass das Gesetz das Rauchen von Cannabidiol nicht erlaubt. Andererseits ist es oft nicht möglich, sicherzustellen, dass der THC-Gehalt von Pflanzenteilen unter 0,2% bleibt.

Wenn die Vorteile des Rauchens als Anwendungsform diese rechtlichen Bedenken und auch mögliche Qualitätsprobleme für Sie persönlich überwiegen, müssen Sie selbst eine individuelle Entscheidung treffen.

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle dringend davon abraten, CBD-Öle zu rauchen oder zu inhalieren.